IHK-Konjunkturklima 2002–2022

Das Konjunkturklima in Mittelfranken hat sich dank steigender Umsätze in allen Branchen weiter aufgehellt. Die Unternehmen blicken größtenteils zuversichtlich in die Zukunft: Nachdem bereits im ersten Halbjahr 2021 die Industrie profitieren konnte, geht es nun auch in Handel und Dienstleistung bergauf. Der IHK-Konjunkturklima-Index hat nach dem historischen Absturz inmitten der Corona-Krise wieder mächtig Boden gut gemacht: Im Herbst ist er nochmals um fast 20 Punkte auf 117,4 Punkte geklettert und übertrifft damit erstmals wieder das Niveau vor der Krise. Damit ist die Erholung nun auf breiter Front in allen Branchen angekommen.

Preiserhöhungen, Lieferschwierigkeiten und Produktionsausfälle entwickeln sich bereits seit dem Spätsommer zum Flaschenhals für das Wachstum in Industrie und Bau. Die Geschäftslage und -erwartungen im Einzelhandel und in den verbrauchernahen Dienstleistungen hellen sich angesichts wachsender Nachfrage dagegen weiter auf. Wermutstropfen der gestiegenen Kauflaune: Auch in Handel und Dienstleistung rechnen die Betriebe für die kommenden Monate mit steigenden Verkaufspreisen.

IHK-Konjunkturklima 2002-2022

Anmerkung: Der Umfragesaldo zu Lage und Erwartungen ergibt sich jeweils aus der Differenz der Anteile negativer und positiver Beurteilungen.
Stand: Herbst 2021.
Quelle: IHK Nürnberg für Mittelfranken.

Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung laut IHK-Konjunkturumfrage Jahresbeginn 2022

Mehrfachnennungen möglich, Angaben in Prozent.

Ausmaß von Hemmnissen für das Geschäft

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